Hendrik Martz und Nadine Antler diskutieren erneut die Welt des Schauspiels und der Improvisation. In der aktuellen Folge sprechen wir über den Antrieb der Figuren in unseren Szenen: das „Want“.
Dabei steht die Frage im Fokus: wieviel meines „Wants“ darf ich als Figur während einer Szene beibehalten? Wieviel sollte ich mich verändern lassen? Und wann ergibt das eine (improvisierte) Szene?
Außerdem erfahrt ihr, warum das Impro-Prinzip „Sag ja!“ ebenso leicht missverstanden werden kann wie „Lass dich verändern!“ und beides dann zu schwachen Szenen führen kann. Wann ist ein „Nein“ wirklich ein Block? Und wieso ist der feine Unterschied wichtig, eine Idee zu akzeptieren vs. mich von einer Haltung überzeugen zu lassen?
Und wir werden philosophisch, auf ganz praktische Art und Weise und fragen uns: Wann ist es Zeit zu gehen und wann zu bleiben? Und warum ist „Verstehen“ überbewertet – zumindest im Schauspiel?