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Eleganz

Einige Jahre lang war Shawn Kinley vom Loose Moose Theater ein Mentor für mich als Improspielerin. Ich hab sehr viel von ihm gelernt. Aber mit einem Feedback hab ich mich Jahr und Jahr herumgeschlagen und konnte mir nie so einen richtigen Reim darauf machen, was genau er meinte und wie ich das umsetzen sollte. Und es hat Jahre gedauert, bis ich irgendwann von selbst dahinter gestiegen bin.

Sein Feedback an mich war: „In Improvisation you are lacking elegance.“ Ganz klar war von Anfang an, dass es um die Art und Weise geht, wie ich Dinge definiere und die Welt um mich herum baue. In den letzten Jahren hatte ich ein paar Aha-Erlebnisse, die dazu geführt haben, dass ich heute eleganter spielen kann.

Mit Mut zur Veränderung!

Wann war das letzte Mal, dass du gesagt hast: „Ich hab meine Meinung geändert“ oder „Du hast Recht.“? Oder deine Verletzlichkeit, deine Traurigkeit, deine Wut gezeigt hast, die gerade in

Reading the Room

Eine meiner nerdigen Leidenschaften ist es, mich damit zu beschäftigen, wie man Improvisation (möglichst gut) unterrichten kann. Es klingt erstmal einfach: Wissen, wofür eine Übung gemacht ist. Eine Übung erklären.

19 Pieces of Teaching Advice

Als Einstimmung auf den Kurs zum Anleiten von Impro-Workshops und -Proben haben wir – Nadine Antler (Improvisationstrainerin & Theaterpädagogin) & Christoph Röseler (Bildungswissenschaftler & Dozent für Pädagogik) – 19 Pieces

Status

Status – oder eine andere Welt entdecken. Als ich Keith Johnstones Buch „Impro“ las, eröffnete sich für mich eine Welt. Plötzlich sah ich die Menschen um mich herum wie durch eine andere Brille.

Drei kurze Comedy-Tipps!

1. Weniger ist mehr! Reduziere deinen Text! Ein Witz ist komisch, weil er nicht erklärt wird. Weil er mit Auslassung spielt und den Zuhörenden einen Teil der Arbeit selbst überlässt.

Realismus vs. Symbolimus

So wie wir beim Scharade-Spielen einen Film über eine „Kurbel-Kamera“ codieren, so versuchen wir in diesen klassischen Impro-Settings auch schnell allen klar zu machen, dass wir die Vorgabe des Publikums bedienen. Das Problem ist meines Erachtens, dass es diese Situationen so (fast) nicht (mehr) gibt genauso wenig, wie heute bei einem Filmdreh an der Kamera noch eine Kurbel bedient wird. Das heißt, wir sind in der Welt der symbolischen Zeichen statt in der Welt der realistischen Handlungen und Settings.