NowHere Akademie | Der Improspiel Talk | Chubbuck for Improvisers

In der heutigen Folge sprechen Nadine und Hendrik über die Chubbuck Technik und ihre Umsetzung für das Improvisationsschauspiel
NowHere Akademie | Der Improspiel Talk | Realismus vs. Symbolismus

Heute unterhalten sich Nadine und Hendrik über Szenenanfänge und wie ein real gespielte Tätigkeit schon die halbe Miete ist für eine inspirierende Szene. Wichtig dabei: Sind wir eher in der Welt des Realismus oder des Symbolismus unterwegs?
Realismus vs. Symbolimus

So wie wir beim Scharade-Spielen einen Film über eine „Kurbel-Kamera“ codieren, so versuchen wir in diesen klassischen Impro-Settings auch schnell allen klar zu machen, dass wir die Vorgabe des Publikums bedienen. Das Problem ist meines Erachtens, dass es diese Situationen so (fast) nicht (mehr) gibt genauso wenig, wie heute bei einem Filmdreh an der Kamera noch eine Kurbel bedient wird. Das heißt, wir sind in der Welt der symbolischen Zeichen statt in der Welt der realistischen Handlungen und Settings.
NowHere Akademie | Der Improspiel Talk | Status

Heute unterhalten sich Nadine und Hendrik über das Thema Status. Welche Rolle spielt es im formalen Theater, welche im Impro? Und was hat es mit Status eigentlich im wahren Leben, abseits der Bühne, auf sich?
Über die Schwierigkeit, sein Bestes zu geben…

Keith Johnstones Arbeitsanweisung „Be average!“ – „Sei durchschnittlich!“ ist wohl eine der von mir am häufigsten in Workshop-Situationen verwendeten Formeln. Die Situation, wenn Improspieler*innen ihr Bestes geben wollen und ihre Kreativität verschwindet, ist mir gut vertraut. Ich kenne nur zu gut das Gefühl, wenn alles versteinert und man plötzlich keine Ideen mehr hat. Oder wenn plötzlich der Druck zunimmt und alles zu laut, zu groß, zu originell wird. Wenn sich der Fokus zu sehr auf das Produkt verschiebt und die Spielfreude und das Vertrauen in den Moment verschwinden.
Die Unwucht der Spielenden

Seit ich mit der Schauspielerei zu tun habe, taucht folgende Frage immer wieder auf: Was macht einen Menschen interessant auf der Bühne? Gibt es so etwas wie Talent? Ist die beste Ausbildung zur Schauspielerei wirklich „eine beschissene Kindheit“, wie mein Lehrer in New York sagte? Beispiele für diese Theorie gibt es genügend.
Einfach mal was tun oder über die Wahrhaftigkeit des Handelns

Mein Mann ruft mich zum Abendessen, während ich im Garten Tomatenpflanzen in die Erde bringe. Er ruft einmal. Ich antworte: „Ich komme.“ und pflanze weiter. Er ruft nochmal. „Ich komme.“ Er ruft ein drittes Mal, dieses Mal mit deutlich schärferem Ton. Ich entscheide mich, alles liegen zu lassen und zum Essen zu kommen.
Diese recht alltägliche Szene würde so auf der Bühne vermutlich so nicht stattfinden. Aber sie verdeutlicht die Bedeutung des Tuns – auf der Bühne und im täglichen Leben. Solange ich nur beschreibe, was ich tue, ohne es eigentlich zu tun, ist dies für den Fortgang der Handlung (oder in diesem Fall für meinen Mann) gewissermaßen wertlos. Meine Glaubwürdigkeit hängt also einhundert Prozent von meinem Tun ab. Tue ich etwas oder tue ich es nicht.
NowHere Akademie | Der Improspiel Talk | Kurzform vs. Langform

Diesmal läßt Hendrik sich von Nadine Impro erklären im Talk zum Thema „Kurzform vs. Langform“. Was ist was? Und gibt es überhaupt einen spielerischen Unterschied?
Der Kampf gegen das Nichts oder die Schwierigkeit des kreativen Schaffensprozesses

In Michael Endes „Unendlicher Geschichte“ kämpft die Hauptfigur Bastian dagegen, dass sich das Nichts ausbreitet. Diese Geschichte kann als Allegorie auf unser Wirken als Improspieler*innen – und allgemein auf alle kreativen Prozesse – verstanden werden.
NowHere Akademie | Der Improspiel Talk | Präsenz

Heute unterhalten sich Nadine und Hendrik über Präsenz. Warum sind manche Menschen mit einer natürlichen Präsenz gesegnet? Wie stellt man Präsenz her? Wann ist eine Präsenz angenehm und angemessen? Und was hat das alles damit zu tun, gut zuhören zu können?